Tiere gekonnt fotografieren

Tiermotive sind bei vielen Hobbyfotografen sehr beliebt, ob Fotos von Tieren in der freien Natur, oder die eigenen Haustiere. Doch oft ist das gar nicht so einfach. Meist müssen viele Fotos geschossen werden, bis endlich mal eins dabei ist, was professionell wirkt. Die folgenden Tipps erklären wie Tierfotos professionell wirken und welche Fehler vermieden werden sollten.

Tiere fotografieren – Die Ausstattung

Vielen Haustierbesitzern wird das bekannt vorkommen. Die Katze liegt gerade perfekt zusammengerollt auf dem Fenstersims oder der Hund schaut gerade besonders niedlich. Und die Kamera liegt in diesem Moment auch gerade griffbereit. Und dann wird meist munter drauf losgeschossen mit der Hoffnung das ein schönes Bild dabei ist. Doch meist ist das leider nicht der Fall. Entweder das Bild ist unterbelichtet, oder von der Katze erkennt man leider nicht wirklich viel auf dem Bild. Jedem Hobbyfotograf wird das bekannt vorkommen. Spätestens dann fragt man sich was man falsch gemacht hat und ob man vielleicht doch eine Profiausrüstung braucht, um schöne Tierfotos zu schießen.

Tiere gekonnt fotografieren

Tiere gekonnt fotografieren

Dank der erschwinglichen Digitalkameras ist die Tierfotografie auch für Hobbyfotografen mittlerweile möglich. Unterstützt wird das nicht nur durch die digitale Technik, sondern auch durch die unterschiedlichen Kameraprogramme, beispielsweise die Vollautomatik. Das Angebot an verschiedenen Digitalkameras mit meist sehr großen Qualitätsunterschieden ist vielseitig. Für einen Hobbyfotografen muss es jedoch nicht direkt eine teure Spiegelreflexkamera sein, auch mit Digitalkameras können schöne Tierfotografien realisiert werden. Nachteilig an Digitalkameras ist meist die lange Auslösezeit oder die Zoomzeiten, die besonders für sogenannte Bewegungsaufnahmen wichtig sind.

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Grundsätzlich gibt es vier verschiedene Kameraklassen. Die Consumer-Kamera, dabei handelt es sich um eine Kompaktkamera im Kleinbildformat. Diese eignet sich nur für gelegentliche Hobby-Fotografen. Die Prosumer-Kamera ist von der Qualität etwas hochwertiger als die Consumer-Kamera und hat mehr Einstellmöglichkeiten. Dann gibt es noch die Spiegelreflexkameras im Bereich semiprofessionell und Profi. Bei diesen Kameras ist das Objektiv auswechselbar und auch die Qualität ist deutlich hochwertiger. Für welche Ausrüstung man sich entscheidet, hängt grundsätzlich vom Umfang und der Art der Tierfotografie ab.

Das richtige Licht für Tierfotos

Das richtige Licht ist immer das A und O beim Fotografieren, unabhängig davon um welche Art von Fotografie es sich handelt. Die besten Ergebnisse lassen sich bei Außenaufnahmen im Sommer am frühen Morgen, oder kurz nach oder vor dem Sonnenuntergang erzielen. Im Herbst oder Frühling eignet sich am besten der Vor- und Nachmittag. In den Wintermonaten hat man sogar teilweise den ganzen Tag über gute Lichtverhältnisse. Der wichtigste Faktor bei Tierfotos im Freien ist der Stand der Sonne. Grundsätzlich sollte starkes Sonnenlicht vermieden werden. Leicht diffuses Licht ist ideal. Außerdem sollte man nicht gegen das Licht fotografieren, sondern immer mit dem Licht, sprich mit der Sonne im Rücken.

Geduld haben

Das Verhalten von Tieren ist in der Regel unvorhersehbar. Das macht das Fotografieren meist nicht einfacher. Egal ob es sich um Hobby- oder Profifotos handelt, man sollte immer genug Zeit und Geduld mitbringen. Wer speziell von seinem Haustier Fotos machen möchte, der sollte immer genug Leckerlies bereit halten, denn so lassen sich die Tiere weitestgehend in die richtige Position bringen.

Tierfotos

Schöne Tierfotos

Bildgestaltung

Ganz wichtig ist die Position beim Fotografieren, diese wird von den meisten Hobbyfotografen unterschätzt. Egal ob es sich um einen sehr kleinen Hund handelt, oder eine Katze man sollte sich immer auf Augenhöhe des Tieres begeben. Vorteilhaft ist es auch wenn man wenn möglich einen tieferen Standpunkt einnimmt. Wer wirklich gute Fotos schießen möchte, der sollte sich nicht scheuen sich aus der normalen Haltung zu begeben und neue Sichtweisen zu testen. So bekommt man mit der Zeit ein immer besseres Gespür. Beachtet werden sollte natürlich auch, dass das Tier einem zugewandt ist. Auch auf die Lichtreflexe im Auge sollte geachtet werden, denn Augen ohne Lichteinfall wirken eher leblos.

Die richtige Position des Tieres

Wer ein professionelles Foto schießen möchte, muss sich nicht automatisch auf das gesamte Motiv fixieren. Ausschnitte können manchmal deutlich wirkungsvoller sein, als eine komplette Ablichtung des Tieres. Es kommt jedoch immer auf das Foto und deren Aussage an, die man transportieren möchte. Ideal ist es wenn man sich auf das Wesentliche konzentriert und einen günstigen Ausschnitt wählt, den man in Szene setzen möchte. Außerdem sollte man flexibel bleiben und die unterschiedlichen Tiere nicht immer nur auf die gleiche Art und Weise abfotografieren. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist der Hintergrund. Störende Gegenstände im Hintergrund sollten gemieden werden. Denn auch wenn das Motiv sehr gut getroffen wurde, kann ein unpassender Hintergrund sehr störend wirken. Das lässt sich beispielsweise vermeiden, indem nur ein bestimmter Bildausschnitt gewählt wird, oder die Einstellung in der Tiefenschärfe angepasst wird.

Die Location

Ideale Locations sind natürliche Umgebungen des Tieres, beispielsweise wenn der eigene Hund auf der Wiese mit seinem Spielzeug rumtollt. Wichtig ist dabei jedoch immer dass man seine Kamera auch beherrscht. Sie sollte immer richtig eingestellt sein, damit man auch schnell genug reagieren kann. Ideal ist bei der Tierfotografie die Einstellung Sportfotografie. Hilfreich kann auch die Serienbild-Funktion sein. Für Fotos im Innenraum sollte ein Ort gewählt werden, an dem sich das Tier wohlfühlt.

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  1. Danke für die guten Tipps!

  2. […] ein kleiner Tipp vom Profi am Rande, wenn es sich um Tierfotos handelt: Niemals die Tiere von oben fotografieren, beispielsweise vom Autodach, sie wirken dann […]


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